neues Online Netzwerk “Weltbeweger” Juli 9, 2009
Posted by sukrueger in Social Entrepreneurs(hip) News.add a comment
Die Stiftung Bürgermut hat gerade das Online-Netzwerk »Weltbeweger« freigeschaltet. Nach Bundesländern und inhaltlichen Schwerpunkten wie z. B. Anti-Rassismus, Sicher Leben oder Unternehmen/Wirtschaft zusammengefasst, können die Website-Besucher Informationen über das Engagement aktiver Bürgerinnen und Bürger (»Weltbeweger«) erhalten und sich online mit ihnen vernetzen, um Tipps und Anregungen für das eigene Engagement zu erhalten. Registrierung und Nutzung der durch das Bundesfamilienministerium geförderten Website sind kostenfrei.
professionelle Weiterbildung für Ehrenamtliche Juni 28, 2009
Posted by sukrueger in Social Entrepreneurs(hip) News.add a comment
Immer mehr Menschen möchten sich ehrenamtlich engagieren und so einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten, immer mehr Institutionen möchten Freiwillige in ihre Einrichtungen integrieren, um ihr Angebot zu bereichern. Damit dies auch im Sinne aller Beteiligten gut gelingt, benötigen die Verantwortlichen umfassende Kompetenzen. Zum Sommersemester 2010 bieten deshalb erstmalig in Deutschland drei Fachhochschulen gemeinsam eine
berufsbegleitende Fort- und Weiterbildung an.
“Professionelles Management von Ehrenamtlichen” heißt das gemeinsame Angebot der Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg sowie der Katholischen Stiftungsfachhochschule München. Die Kooperationspartner bieten das berufsbegleitende Weiter-bildungsangebot auf Hochschul-Niveau ab März 2010 über einen Zeitraum von 18 Monaten in Form von Modulen an Wochenenden an.
Social Entrepreneurship Wettbewerbe Juni 19, 2009
Posted by politom in Social Entrepreneurs(hip) News.Tags: Capital, Genisis-Insitute, Jacobs University Bremen, Schwab Stiftung für Social Entrepreneurship, Soziale Helden, The Boston Consulting Group, Vodafone Stiftung Deutschland, Wettbewerbe
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Gleich drei Wettbewerbe zur Auszeichnung von Social Entrepreneurs sind gerade aktuell:
…mehr unter www.heldenrat.org
Lesen und Schauen zu Social Entrepreneurship Juni 15, 2009
Posted by politom in Social Entrepreneurs(hip) News.Tags: Ökologisches Wirtschaften, Skoll Foundation, Spiegel
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Gleich von drei Seiten werden wir aktuell mit neuen “Ressourcen” zum Lesen und Schauen über Social Entrepreneurship eingeladen:
…mehr auf www.heldenrat.org
Social Entrepreneurship ist nicht (nur) Social Business Juni 6, 2009
Posted by Thomas Leppert | Heldenrat e.V. in Social Entrepreneurs(hip) News.add a comment
Auf dem Heldenrat-Blog wurde neulich von dem Workshop der Heinrich-Böll-Stiftung zu Social Entrepreneurship berichtet und darüber, dass es ganz offenkundig noch einige Begriffsverwirrungen gibt.
Diese Verwirrung betrifft insbesondere auch das Verhältnis zwischen Social Entrepreneurship und Social Business…mehr auf www.heldenrat.org
Start im Juli: Weltweite Datenbank über Social Entrepreneurs Juni 2, 2009
Posted by Thomas Leppert | Heldenrat e.V. in Social Entrepreneurs(hip) News.Tags: Civic Ventures, faircustomer.ch, ideablob, PopTech, Skoll Foundation, Social Entrepreneur API
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Na, da sind wir ja mal gespannt – Im Juli soll eine weltweite Datenbank über Social Entrepreneurs an den Start gehen:
…mehr auf www.heldenrat.org
Social Finance und Ashoka Mai 31, 2009
Posted by sukrueger in Social Entrepreneurs(hip) News.add a comment
Social Entrepreneurship ist und war das Konzept, das auf individuellem sozialem Unternehmertum aufbaute. Mittlerweile hat dieses Konzept diverse Weiterentwicklungen erfahren. Soziale Unternehmer – so die weitreichende Erkenntnis – brauchen nachhaltige Organisationsstrukturen, in denen sie florieren und wachsen können um Wirkung zu erzielen. Und sie brauchen andere und alternative Finanzierungssyteme. Aus diesem Grund lädt Ashoka vom 19. – 20. Juni nach Prag zur Konferenz “Banking for Social Entrepreneurship”. Die unerlässliche Debatte um die Einbettung individuellen unternehmerischen und sozialen Engagements in größere strukturelle Zusammenhänge hat also in Europa innerhalb dieser “Szene” endlich begonnen!
Interkulturelle Gärten in Deutschland Mai 30, 2009
Posted by sukrueger in Social Entrepreneurs(hip) News.add a comment
Zwei Tage in München bei der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis, die im Jahre 2003 die Stiftung Interkultur ausgründete und damit der Idee der interkulturellen Gärten in Deutschland massiven Auftrieb verliehen hat. Was sind interkulturelle Gärten und was hat das mit sozialem Unternehmertum zu tun? In Interkulturellen Gartenprojekten begegnen sich unterschiedliche ethnisch-kulturelle Hintergründe und auch verschiedene soziale Milieus, Lebensformen und Altersgruppen in der Arbeit “vor Ort”. Menschen können dort Wurzeln-Schlagen und neuen “Boden unter den Füßen” gewinnen, das ist Sinn und Zweck dieser Projekte. Nebenprodukt ist dass sie soziale Unternehmerformen ausbilden und hier und da Subsistenzwirtschaften entwickeln. Angelehnt an die community gardens in den USA wird hier öffentlicher Raum zurückerobert und Hoffnung und Selbstwert gegeben.
Die Gärten wachsen in atemberaubendem Tempo. Über 100 sind es schon in Deutschland und ein Ende ist nicht in Sicht. Hier entstehen (oder wieder-erstehen) alternative urbane Lebensformen, die durch die Finanzkrise noch einmal Auftrieb zu erhalten scheinen.
Mutmacher für bürgerschaftliches Engagement Mai 27, 2009
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Es gibt Tage, an denen ich zweifle am Konzept des “Social Entrepreneurship”, weil ich die Sorge habe dass dieses Konzept viel “Überbau” beeinhaltet, nicht “real”, ein “Speckgürtel” gar und nur für eine kleine Schicht von (internetbegeisterten), zumeist jungen Aktiven zugänglich ist. Heute wurde ich einmal wieder inspiriert von ganz realen Initiativen und lebhaften Projekten aus deutschen Kommunen, Dörfern und Städten. Es gibt da so viel was Mut macht und es gibt so viele Leute die sich engagieren, ohne dafür groß an die Öffentlichkeit zu gelangen. Ich hatte heute nämlich das Glück, einige Workshops mit ehrenamtlich Engagierten moderieren zu dürfen, deren Einsichten und Ergebnisse mir wieder einmal vor Augen führten dass wir in der “Social Entrepreneurship Szene” viel mehr Kontakt brauchen zum klassischen bürgerschaftlichen Engagement und zu dem weitverzweigten Wissen, das es überall in Deutschland dazu gibt.
Die Bundesregierung und der Rat für Nachhaltige Entwicklung haben heute in Berlin die 40 Sieger des Bundeswettbewerbs “Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit” geehrt. Zehn besonders herausragende Initiativen aus diesem Kreis würdigten sie als “Leuchtturm-Projekte”. Photos und Impressionen dieses Tages können hier eingesehen werden. Die Mitglieder der 40 ehrenamtlichen Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet zeichnen sich durch vorbildliches Engagement für das Miteinander von jung und alt aus. Mit hohem persönlichem Einsatz stärken sie unter anderem in Bildungspatenschaften, generationenübergreifenden Wohnprojekten und Netzwerken für Nachbarschaftshilfe den sozialen Zusammenhalt in einer sich ändernden Gesellschaftsstruktur die Gesellschaft.
Mich haben heute viele Projekte beeindruckt, aber eines ganz besonders ob der leidenschaftlichen Vehemenez ihrer Repräsentanten. Das Generationenhaus im kleinen bayerischen Städtchen Sontheim kann uns allen Inspiration sein, weil es Probleme aufgreift die vor Ort bestehen, interessante Lösungen anbietet und auf die Räume baut, die in ländlichen Regionen sowieso da sind. Es ist nicht aufgesetzt. Das fand ich charmant und bedeutsam.
eine Uni für soziale Unternehmer Mai 26, 2009
Posted by sukrueger in Social Entrepreneurs(hip) News.1 comment so far
Nach sage und schreibe fünf Jahren ist es jetzt endlich amtlich: die Humboldt-Viadrina School of Governance beginnt im Herbst mit ihrem ersten Jahrgang. Was unterscheidet den berufsbegleitenden Master of Public Policy, den das Team aufbaut, so sehr von anderen Angeboten? Die Konkurrenz war nicht träge in den letzten Jahren, neben der Hertie School schienen die NRW School, Potsdam, Erfurt oder die Zeppelin Universität mit neuen Studiengängen diese Lücke in Deutschland bereits gefüllt zu haben. Ich denke dennoch dass die Neugründung sich sehr von ihren Konkurrenten unterscheidet: das Curriculum ist aktions- und projektbasiert. Das Lernkonzept setzt bei einem echten Praxisprojekt aus dem Arbeitsalltag der Studierenden an: anhand eigener konkreter Projekte lernen die Studierenden, wie sie aus ihren Ideen Wirklichkeit werden lassen können. Je nach professionellem Interesse konzipieren und realisieren sie Vorhaben im öffentlichen Raum oder lernen, wie sie konkrete Politikansätze entwickeln, umsetzen und kommunizieren. Kurzum: die erste Uni in Deutschland für soziales Unternehmertum.

